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Gründet Gemeinsam

Gründen ist Teamwork – und genau hier setzt unsere Kategorie „Gründet gemeinsam!“ an. Hier findest Du Artikel, Tipps und Impulse rund um Teamgründungen, Zusammenarbeit und Konfliktlösung im Startup-Alltag.

Besonders ans Herz legen wir Dir unser Kartenspiel „Gründet gemeinsam!“: Es hilft Gründer:innen-Teams, wichtige Fragen spielerisch zu klären – von Vision und Rollen über Finanzen bis hin zu Konfliktstrategien. So macht Teamentwicklung nicht nur Spaß, sondern wird zum echten Erfolgsfaktor.

Interdisziplinäre Gründerteams haben die Nase vorn

Vier unterschiedliche Menschen an einem Tisch

http://Quelle: Bertelsmann Stiftung & Fraunhofer ISI – Innovative Start-ups in der Initialphase fördern (2024)

Wie setzt sich ein erfolgreiches Gründerteam zusammen? Die Studie der Bertelsmann Stiftung und des Fraunhofer ISI zeigt: Teams mit unterschiedlichen fachlichen Hintergründen sind klar im Vorteil.

Startups, deren Gründer:innen verschiedene Disziplinen – etwa Technik, Vertrieb, Recht oder Marketing – abdecken, bringen eine höhere Innovationskraft und Problemlösungsfähigkeit mit. Zudem steigt die Wahrscheinlichkeit, Investoren oder Partner zu überzeugen, wenn das Team breit aufgestellt ist.

Auch wichtig laut Studie: Frühzeitige externe Unterstützung in der Initialphase, etwa durch Mentoring, Inkubatorprogramme oder spezifische Trainings, steigert signifikant die Überlebenschancen eines Startups.

Wenn Du einen Co-Founder suchst, frage Dich deshalb nicht nur: „Mag ich die Person?“ sondern auch: „Erweitert sie mein Know-how? Bringt sie neue Perspektiven ein?“ – Vielfalt ist hier kein Risiko, sondern eine echte Stärke.

Konflikte im Startup? Perfekt! Wenn Ihr richtig damit umgeht.

Gründerin und Gründer kämpfen mit Boxhandschuhen

Konflikte gehören in jedem Startup zum Alltag – und das ist auch gut so.
Wo Visionen auf Umsetzung treffen, wo kreative Köpfe unter Druck arbeiten, da knallt es früher oder später.

Die entscheidende Frage lautet nicht: „Wie verhindern wir Konflikte?“, sondern:
„Wie machen wir aus Konflikten Wachstumstreiber statt Teamkiller?“

Hier findest Du die wichtigsten Ansätze, um aus Reibung echte Energie zu machen.


🚀 Drei goldene Regeln für den Umgang mit Konflikten

✅ 1. Klare Kommunikation statt stiller Frust

Unausgesprochener Ärger ist wie ein offener Tab in Deinem Browser – er zieht Energie und Du merkst es nicht sofort.

Deshalb: Sprecht Probleme an, solange sie noch klein sind.

  • Führt regelmäßige Feedbackgespräche ein (z.B. wöchentliche Check-ins oder Retrospektiven).

  • Erlaubt eine offene Kultur, in der Kritik nicht als Angriff, sondern als Chance verstanden wird.

Merke: Probleme verschwinden nicht durch Schweigen – sie wachsen.


✅ 2. Konflikte als Chance sehen

Unterschiedliche Meinungen sind nicht das Problem – sie sind die Lösung!
Solange sie konstruktiv genutzt werden, bringen sie neue Ideen, bessere Entscheidungen und nachhaltigeres Wachstum.

Mein Tipp:

  • Definiert klare Entscheidungsmechanismen im Team: Wer entscheidet was?

  • Setzt auf Konsens, wo möglich, aber klärt auch: Wer trifft die finale Entscheidung bei Uneinigkeit?

👉 Ohne Konfliktkultur wird aus jedem Streit ein Machtkampf. Mit Konfliktkultur wird aus jedem Streit eine bessere Lösung.


✅ 3. Mediation statt Machtkampf

Manchmal hilft alles Reden nichts: Fronten verhärten sich.
Dann kann eine externe Person – Mentor:in, Business Coach oder Mediator:in – helfen, die Knoten zu lösen.

Mediation ist kein Zeichen von Schwäche.
Im Gegenteil: Es zeigt die Reife eines Teams, zu erkennen, wann professionelle Hilfe den Weg freimacht.


💡 Praxistipp: Legt von Anfang an eine Konfliktstrategie fest!

Fragt Euch:

  • Was tun wir, wenn es Meinungsverschiedenheiten gibt?

  • Wer vermittelt?

  • Wie dokumentieren wir Vereinbarungen?

Je klarer diese Regeln sind, desto weniger eskaliert ein Konflikt – und desto schneller seid Ihr wieder auf Kurs.


🚀 Fazit: Streit gehört zum Spiel. Aber Wachstum ist optional.

Gute Gründerteams haben keine Angst vor Konflikten.
Sie nutzen sie als Werkzeug, um sich weiterzuentwickeln.

👉 Gründet gemeinsam.
👉 Redet offen.
👉 Streitet klug – und wachst daran!

Wie teilt man Aufgaben und Verantwortung im Gründerteam?

Chaos im Startup - Checkliste

Aufgabenverteilung im Startup: So vermeidet Ihr das Chaos

Viele Startups scheitern nicht an der Idee oder am Produkt – sondern an etwas viel Banalerem: unklarer Aufgabenverteilung.
Wenn nicht klar ist, wer was macht (und wer nicht!), entstehen Missverständnisse, doppelte Arbeit oder Aufgaben bleiben schlicht liegen.
Das kostet Energie, Vertrauen und im schlimmsten Fall den Erfolg des gesamten Unternehmens.

Die gute Nachricht: Mit ein paar einfachen Prinzipien könnt Ihr dieses Risiko von Anfang an minimieren.


🚀 Drei goldene Regeln für klare Aufgabenverteilung

✅ 1. Klare Verantwortlichkeiten von Anfang an

Jeder im Team sollte genau wissen, wofür er oder sie verantwortlich ist.
Keine schwammigen Absprachen, sondern klare Rollenbeschreibungen mit:

  • Aufgabenbereich

  • Entscheidungsbefugnissen

  • Schnittstellen zu anderen Teammitgliedern

💬 Tipp: Rollen müssen nicht in Stein gemeißelt sein – aber sie sollten dokumentiert und allen bekannt sein!


✅ 2. Flexible Strukturen mit festen Prinzipien

Startups müssen agil bleiben, das ist klar.
Aber Agilität heißt nicht Chaos.

  • Etabliert feste Meeting-Strukturen: z. B. wöchentliche Check-ins, Retrospektiven, Sprint-Planungen.

  • Klärt regelmäßig: Was wurde erreicht? Was steht an? Wo gibt es Blockaden?

Regelmäßige, feste Termine schaffen Überblick und Vertrauen – gerade wenn der Alltag hektisch wird.


✅ 3. Transparenz und Kommunikation

Was intern nicht sichtbar ist, wird auch nicht erledigt.
Tools wie Trello, Asana oder Notion helfen enorm dabei:

  • Aufgaben und Zuständigkeiten sind für alle sichtbar.

  • Fortschritte können transparent nachverfolgt werden.

  • Prioritäten werden klar kommuniziert.

👉 Transparenz senkt den Kommunikationsaufwand – und erhöht die Eigenverantwortung.


🧠 Selbsttest: Wie klar ist Eure Aufgabenverteilung?

Beantworte die folgenden Fragen ehrlich:

  1. Kann jedes Teammitglied in einem Satz sagen, wofür es verantwortlich ist?

  2. Weiß jeder, wer die finale Entscheidungsbefugnis bei kritischen Themen hat?

  3. Werden Aufgaben und Deadlines zentral dokumentiert und aktualisiert?

  4. Gibt es feste Meeting-Zyklen für Abstimmung und Updates?

  5. Werden Absprachen regelmäßig überprüft und angepasst?

Auswertung:

  • 4–5 x „Ja“: Glückwunsch – Ihr seid auf einem richtig guten Weg!

  • 2–3 x „Ja“: Es gibt Luft nach oben. Kleine Veränderungen können viel bewirken.

  • 0–1 x „Ja“: Achtung – dringend Handlungsbedarf! Strukturen aufbauen, bevor Chaos entsteht.


💡 Praxistipp: Nutzt ein RACI-Diagramm!

Das RACI-Modell hilft Euch, Verantwortlichkeiten klar zuzuordnen:

Abkürzung Bedeutung
R Responsible (Verantwortlich)
A Accountable (Rechenschaftspflichtig)
C Consulted (Konsultiert)
I Informed (Informiert)

Für jede Aufgabe wird genau definiert, wer welche Rolle übernimmt.
Einfach, effektiv und perfekt für Startups, die wachsen wollen!


🚀 Fazit: Klare Aufgabenverteilung = schnellerer Erfolg

Startups leben von Leidenschaft, Ideen und Mut.
Aber ohne klare Zuständigkeiten wird selbst die beste Idee im Alltagschaos zerrieben.

👉 Gründet gemeinsam – aber verteilt die Aufgaben sauber!
👉 Struktur spart nicht Energie, sondern schafft sie.

Vertrauen im Gründerteam: So baut ihr eine stabile Basis auf

Startups scheitern nicht an der Idee – sondern am Team

Egal, wie gut eure Geschäftsidee ist: Ohne Vertrauen wird sie nicht funktionieren. Gründerteams zerbrechen oft an Ego-Konflikten, Misstrauen oder unklaren Erwartungen.  

So stärkt ihr euer Vertrauen:

Klartext reden: Sprecht offen über eure Erwartungen, Sorgen und langfristigen Ziele.  

Verlässlichkeit zeigen: Haltet eure Zusagen ein – auch in kleinen Dingen.  

Transparenz schaffen: Finanzielle, strategische und operative Themen müssen für alle im Team klar sein.  

Macht eine Vertrauensrunde: Jede:r im Team nennt eine Sache, die sie/er schätzt – und eine, die verbessert werden kann.  

 

Welche Rollen braucht ein Startup-Team? – So verteilt Ihr Aufgaben sinnvoll

Frage nach dem Startup-Typ

Ein Startup kann nur erfolgreich sein, wenn die wichtigsten Rollen klar definiert sind (mitunter deckt aber auch eine Person mehrere der Rollen ab). Welche braucht es wirklich?  

1. Der Visionär

Diese Person sieht das große Ganze, entwickelt die Strategie und hält das Team auf Kurs. Oft ist das die CEO-Rolle.  

2. Der Macher

Diese Person setzt die Ideen um, entwickelt das Produkt oder die Dienstleistung und stellt sicher, dass die Vision real wird.  

3. Der Verkäufer

Vertrieb und Marketing sind essenziell. Wer übernimmt die Kommunikation, Kundenakquise und das Wachstum?  

4. Der Organisator

Damit das Startup effizient läuft, braucht es jemanden, der Prozesse, Finanzen und Strukturen im Blick behält.  

💡 Praxistipp:

Macht ein Skill-Mapping im Team: Welche Fähigkeiten bringt jede/r mit? Gibt es Lücken, die durch neue Teammitglieder oder externe Partner gefüllt werden müssen?  

👉 Gründet gemeinsam mit klaren Verantwortlichkeiten für ein starkes Startup!  

spotify: ein team braucht den richtigen beat 🎵🔥

Teamgründung

🎵 Wie Spotify die Musikindustrie umkrempelte

Als Daniel Ek und Martin Lorentzon Spotify gründeten, wollten sie nicht weniger als die Art und Weise revolutionieren, wie Menschen Musik konsumieren.
Damals war Musikpiraterie weit verbreitet und legale Angebote schwer zugänglich oder teuer.
Spotify bot etwas radikal Neues: Sofortigen Zugang zu Millionen Songs – legal, einfach, günstig.

Doch der wirkliche Erfolg von Spotify basierte nicht nur auf einer guten Idee, sondern auf drei zentralen Prinzipien, die heute Vorbild für viele Startups sind:


💡 Erfolgsfaktoren von Spotify

✅ 1. Nutzerfokus: Einfachheit und Personalisierung

Spotify stellte konsequent die Nutzer:innen in den Mittelpunkt:

  • Intuitive Benutzeroberfläche

  • Schnellster Zugang zu Lieblingssongs

  • Personalisierte Playlists wie „Dein Mix der Woche“ oder „Release Radar“

Statt komplizierte Features zu überladen, fokussierte sich Spotify auf das Musikerlebnis selbst.


✅ 2. Agile Entwicklung: Schnell lernen, schnell verbessern

Spotify perfektionierte den Ansatz „Release early, release often“.
Statt jahrelang ein Produkt im Geheimen zu entwickeln, brachte das Team regelmäßig neue Versionen auf den Markt – und lernte direkt aus dem Nutzerfeedback.

Dieses Prinzip der kontinuierlichen Verbesserung half Spotify, schneller und besser zu werden als die Konkurrenz.


✅ 3. Daten als Erfolgsfaktor: Analytik als Kernkompetenz

Spotify war eines der ersten Unternehmen, das konsequent auf datengetriebene Entscheidungen setzte:

  • Welche Songs werden wann gehört?

  • Wann springen Hörer:innen ab?

  • Welche Features werden intensiv genutzt?

Diese Datenbasis half nicht nur bei Produktentscheidungen – sie ermöglichte auch hochpersonalisierte Erlebnisse und neue Geschäftsmodelle wie zielgerichtete Werbung.

Fazit: Wer seine Daten versteht, versteht seine Nutzer – und kann echte Innovation liefern.


🧠 Denkaufgabe: Dein Musik-Startup 🎶

Stell Dir vor, Du gründest eine Plattform speziell für Independent-Künstler:innen.
Wen brauchst Du in Deinem Gründerteam?

Hier sind vier starke Profile:

  • Max (Sound-Ingenieur): Spezialist für perfekte Audioqualität.

  • Sarah (Business Developer): Entwickelt smarte Abomodelle für Künstler:innen und Fans.

  • Timo (Software-Entwickler): Baut die performante Streaming-Technologie.

  • Emily (Community-Managerin): Vernetzt Musiker:innen und ihre Fangemeinden.


🔹 Welches Team wäre Dein Favorit?

  • Welche Kompetenzen sind Dir besonders wichtig?

  • Würdest Du noch jemanden ergänzen (z. B. für rechtliche Fragen oder Branding)?

Diskutiere mit in den Kommentaren! 🚀

Wie finde ich die richtigen Mitgründer? – Der Schlüssel zu einem erfolgreichen Startup

4 Symbole für Erfolgsfaktoren bei Gründerteams

Ein starkes Gründerteam ist oft der wichtigste Erfolgsfaktor für ein Startup. Doch wie findet man die richtigen Mitgründer? Hier sind einige bewährte Strategien.  

1. Gleiche Werte, ergänzende Fähigkeiten

Suche Menschen, die ähnliche Visionen, aber unterschiedliche Kompetenzen haben. Ein gutes Team vereint strategisches Denken, technisches Know-how und Vertriebsstärke.  

2. Gemeinsame Erfahrungen nutzen

Viele erfolgreiche Teams haben sich in gemeinsamen Projekten oder früheren Jobs gefunden. Schau in Deinem Umfeld, ob es jemanden gibt, mit dem Du bereits gut zusammengearbeitet hast.  

3. Netzwerke gezielt nutzen

Besuche Gründer-Events, Startup-Programme oder nutze Plattformen wie Co-Founder Labs und LinkedIn, um potenzielle Mitgründer kennenzulernen.  

4. Testlauf starten

Bevor Ihr Euch offiziell zusammentut, arbeitet an einem kleinen Projekt oder einem MVP (Minimum Viable Product), um zu sehen, ob Ihr harmoniert.  

💡 Praxistipp:

Erstellt eine Liste mit Euren Stärken und Schwächen und gleicht sie mit den potenziellen Mitgründern ab. Wo gibt es Ergänzungspotenzial?  

👉 Gründet gemeinsam und baut Euer Startup auf einer soliden Basis auf!  

airbnb: warum dein team auf vertrauen basieren sollte 🏡🌍

Teamgründung

🌍 Wie Airbnb die Art zu reisen verändert hat

Brian Chesky, Joe Gebbia und Nathan Blecharczyk starteten Airbnb mit einer überraschend einfachen Idee: Menschen sollten ihre eigenen Wohnungen an Reisende vermieten können.
Was heute selbstverständlich klingt, war damals ein mutiger Bruch mit traditionellen Vorstellungen von Hotellerie und Gastfreundschaft.

Der Schlüssel zum Erfolg?
Vertrauen, Kreativität – und ein tiefes Verständnis für die Bedürfnisse der Nutzer:innen.


💡 Die Erfolgsfaktoren von Airbnb

✅ 1. Vertrauen ins eigene Team

Ohne gegenseitiges Vertrauen wäre Airbnb nie entstanden.
Gerade in der Anfangsphase, als Skepsis gegenüber der Idee herrschte und finanzielle Unsicherheit dominierte, mussten die Gründer sich hundertprozentig aufeinander verlassen können.
Innovation braucht Mut – und Mut braucht Vertrauen.

✅ 2. Nutzerbedürfnisse verstehen

Airbnb hörte genau hin:

  • Was brauchen Reisende?

  • Was brauchen Gastgeber?

Sie entwickelten Features, die beide Seiten unterstützen: klare Profile, Bewertungen, sichere Zahlungsabwicklung – und später noch mehr Komfortfunktionen wie Erlebnisse und Supportservices.
Das tiefe Verständnis der Nutzerbedürfnisse machte Airbnb zur echten Alternative zu klassischen Hotels.

✅ 3. Ein skalierbares Geschäftsmodell

Airbnb musste keine Hotels bauen – sie nutzten bereits existierenden Wohnraum.
Diese clevere Struktur ermöglichte es, in wenigen Jahren global zu wachsen und lokale Angebote zu einer weltweiten Bewegung zu verknüpfen.
Skalierbarkeit ohne hohe Fixkosten – ein Meisterstück modernen Plattformdenkens.


🧠 Denkaufgabe: Dein nachhaltiges Reise-Startup ✈️

Stell Dir vor, Du gründest eine Plattform für nachhaltige Reiseunterkünfte.
Wen brauchst Du in Deinem Team, um erfolgreich zu sein?

Hier sind vier starke Persönlichkeiten:

  • Sven (Reise-Experte) – kennt Trends und Entwicklungen im nachhaltigen Tourismus.

  • Marie (Marketing-Genie) – entwickelt kreative Kampagnen für bewusste Reisende.

  • Lukas (Tech-Entwickler) – baut eine nutzerfreundliche und sichere Buchungsplattform.

  • Julia (Partner-Managerin) – akquiriert sorgfältig ausgewählte nachhaltige Unterkünfte.


🔹 Welches Team wäre Dein Favorit?

  • Wen würdest Du noch ergänzen?

  • Welche Skills findest Du am wichtigsten für den Erfolg einer nachhaltigen Plattform?

Schreib es in die Kommentare!
Ich bin gespannt auf Deine Ideen! 🚀

Kommunikation im Gründerteam: Weniger Missverständnisse, mehr Klarheit

zwei tauziehende Hände

Missverständnisse, doppelte Arbeit, endlose Meetings – viele Startups scheitern nicht an ihrer Idee oder ihrem Produkt, sondern an schlechter Kommunikation.
Was zunächst banal klingt, zeigt im Alltag seine Wucht: Fehlende Absprachen führen zu Verzögerungen, Frust, Demotivation – und im schlimmsten Fall zum Scheitern des gesamten Teams.

Wer sein Startup effizient und gesund führen möchte, kommt an strukturierter, klarer Kommunikation nicht vorbei.
Hier sind die drei wichtigsten Grundregeln, die Euch im Gründungsalltag wirklich helfen:


📝 1. Redet nicht nur – dokumentiert!

Ein schnelles Gespräch im Flur oder eine Chat-Nachricht sind praktisch – aber nicht nachhaltig.
Ohne schriftliche Dokumentation geht wertvolles Wissen verloren, Absprachen werden vergessen oder falsch erinnert.

Meine Empfehlung: Nutzt einfache Tools wie:

  • Notion (Wiki, Aufgabenverwaltung, Team-Übersicht)

  • Slack (strukturierte, dokumentierte Kommunikation nach Themen)

  • Trello oder Asana (Aufgaben übersichtlich verteilen und nachverfolgen)

Was einmal vereinbart wurde, gehört ins Tool – nicht nur ins Gedächtnis!
So entstehen Transparenz und Verlässlichkeit, auch wenn das Team wächst oder sich Aufgaben verschieben.


⏱ 2. Meetings kurz & strukturiert halten

Eines der größten Zeitfresser in Startups: Meetings, die sich endlos ziehen und in denen viele Fragen aufkommen, die einzelne gar nicht betreffen.

Goldene Regel:
Vor jedem Meeting klären:

  • Was ist das Ziel dieses Meetings?

  • Wer muss wirklich teilnehmen?

  • Welche Entscheidungen oder Infos müssen am Ende klar sein?

Eine klare Agenda vorab, Timeboxing für die einzelnen Punkte und eine knappe Zusammenfassung hinterher können den Unterschied zwischen Produktivität und Zeitverschwendung ausmachen.

Meetings sollen Lösungen bringen, nicht zusätzliche Arbeit erzeugen!


🎧 3. Aktives Zuhören üben

Gute Kommunikation ist keine Einbahnstraße.
Viele Missverständnisse entstehen nicht, weil falsch gesprochen wurde – sondern weil schlecht zugehört wurde.

Aktives Zuhören bedeutet:

  • Nicht sofort bewerten, sondern erst verstehen

  • Rückfragen stellen: „Habe ich Dich richtig verstanden, dass …?“

  • Körpersprache und Tonfall mit einbeziehen

  • Wiederholen, was man verstanden hat, bevor man antwortet

Gerade im stressigen Startup-Alltag ist aktives Zuhören ein echter Gamechanger.
Es schafft Vertrauen, spart Diskussionen – und verhindert teure Fehlentscheidungen.


🔄 Bonus-Tipp: Wöchentliche Check-ins einführen

Ein einfaches, aber mächtiges Ritual: ➔ Ein kurzes, festes Check-in-Meeting pro Woche.

In maximal 30 Minuten klärt Ihr:

  • Was sind die drei wichtigsten Punkte der Woche?

  • Wer braucht welche Informationen oder Unterstützung?

  • Wo gibt es mögliche Stolpersteine?

Ein regelmäßiges Check-in hält alle auf dem Laufenden, schafft Fokus – und verhindert, dass Probleme zu spät erkannt werden.


🚀 Fazit: Klare Kommunikation ist kein „Nice-to-Have“, sondern Überlebensstrategie

Gerade in der dynamischen, oft chaotischen Welt der Startups entscheidet Kommunikation darüber, ob Energie in Fortschritt oder in Frustration fließt.

Weniger reden. Besser dokumentieren. Kürzer treffen. Wirklich zuhören.
Das sind die kleinen, konsequenten Schritte, die aus einem chaotischen Haufen ein erfolgreiches Gründerteam machen.

Produktmonat Juni: Impuls #15: „Ein gutes Produkt reicht nicht – aber es ist der beste Anfang“

Kopf, aus dem eine Glühbirne leuchtet

Herausforderung:

Viele Gründer:innen glauben, dass ein gutes Produkt sich von selbst verkauft. Doch die Realität ist härter: Ohne Feedback, Sichtbarkeit, Preisstrategie und einen Plan bleibt selbst das beste Produkt unsichtbar. Und Sichtbarkeit ohne Substanz überzeugt nicht.

Lösung:

Ein starkes Produkt entsteht nicht im stillen Kämmerlein, sondern durch ständiges Testen, Verfeinern und mit dem Markt gemeinsam. Die Verbindung von Nutzen, Kommunikation und Struktur ist der Schlüssel. Wer das mitdenkt, baut nicht nur etwas, sondern etwas, das bleibt.


3 Alltagstipps für Deinen Abschluss-Check:

✅ Geh Deine Customer Journey durch – vom ersten Kontakt bis zur Kaufentscheidung. Wo hakt’s?
✅ Frag Dich: Was bringt meine Nutzer:innen wirklich weiter? – nicht: Was könnte ich noch einbauen?
✅ Wähle einen Produktbereich (z. B. Preis, Website oder E-Mail-Serie) und optimiere ihn in den nächsten 7 Tagen bewusst.


🧾 Abschluss-Checkliste: Was Du aus dem Juni mitnehmen kannst

  • Ich weiß, wie ich ein MVP entwickle und teste

  • Ich habe Tools zur Markt- & Wettbewerbsanalyse kennengelernt

  • Ich kenne Methoden für Kundenumfragen und Feedback

  • Ich habe eine Preisstrategie (oder arbeite an einer)

  • Ich habe einen Funnel oder E-Mail-Fahrplan aufgebaut

  • Ich denke meine Produktentwicklung fokussiert und strategisch

  • Ich weiß, wie ich Content und Sichtbarkeit aufbaue

  • Ich denke Verkauf, Sichtbarkeit und Kundenbindung von Anfang an mit

Wenn Du bei 4 oder mehr Häkchen „Ja“ sagen kannst – Glückwunsch, Du bist auf Kurs 💥


🔮 Ausblick auf den Juli:

„Mehr als Vitamin B – 15 Impulse für Euer Netzwerk & Euren Austausch“
Nächster Monat, nächstes Fundament:
Im Juli geht’s um Beziehungen, Vertrauen und Sichtbarkeit durch Menschen – nicht nur durch Marketing.
Ob Elevator Pitch, Community-Aufbau, Kooperation oder LinkedIn – wir zeigen Dir, wie Du als Gründer:in gezielt und echt netzwerkst.

Start: 1. Juli – sei dabei!