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Stimme

Stimme & Atmung: Ruhe, die wirkt

Pitch-ToolboxDie Stimme ist das sensibelste Instrument. Sie zeigt, wie Du Dich fühlst, ob Du atmest oder kämpfst. Wenn sie trägt, spürt das Publikum Sicherheit. Wenn sie presst, hört man Anstrengung.

Ein klarer, ruhiger Atem ist das Fundament. Leg eine Hand auf Deinen Bauch, atme tief, halte kurz inne, atme doppelt so lange aus. Beim Sprechen fließt die Stimme auf dem Atemstrom. Kein Druck, keine Künstlichkeit. Nur Vertrauen.

Die Stimme folgt der Haltung, der Atem folgt der inneren Ruhe. Wenn Du diesen Zusammenhang einmal erlebt hast, weißt Du, dass Wirkung weniger mit Technik als mit Bewusstsein zu tun hat.

Im nächsten Artikel schauen wir auf den Raum – und wie Du ihn nutzt, um Deine Präsenz zu verankern.

Deine Toolbox für den Auftritt: Was Dich wirklich trägt

Pitch-ToolboxEine Toolbox ist kein Werkzeugkasten voller Tricks, sondern eine Sammlung persönlicher Ressourcen. Jede:r, der regelmäßig auftritt oder führt, braucht eine Basis, auf die er sich verlassen kann. Manche Tools sind körperlich, andere mental, wieder andere sozial. Gemeinsam bilden sie Dein Fundament für souveränes Auftreten – auf jeder Bühne, in jedem Raum.

Stell Dir Deine Toolbox als etwas Lebendiges vor: Sie wächst mit Dir, verändert sich, wird feiner. Es geht nicht darum, alles zu können – sondern zu wissen, was Du brauchst. Ein klarer Atem, ein stabiler Stand, ein Satz, der Dich innerlich ausrichtet – manchmal ist genau das das richtige Werkzeug.

Im ersten Schritt geht es um Energie. Präsenz beginnt im Körper, nicht im Kopf.
Wie Du Deine Spannung löst und Energie bündelst, erfährst Du im nächsten Artikel: „Warm-up – Körper und Energie aktivieren“.

Pitchtraining Stuttgart: Überzeuge auf jeder Bühne

Stuttgart ist eine Stadt, in der viele große Ideen entstehen – aber oft zu leise erzählt werden. Zwischen Ingenieurskunst, Strategie und Management trifft man auf Menschen, die inhaltlich stark sind, aber ihre Botschaft selten emotional aufladen. Genau hier setzt professionelles Pitchtraining an.

Es geht nicht um mehr Show. Es geht um das, was überzeugt, wenn die Bühne sachlich bleibt: Struktur, Haltung, Stimme. Wenn Du in Stuttgart führst, präsentierst oder vor Gremien sprichst, kennst Du diese Momente, in denen alles auf einen Satz hinausläuft. Dann entscheidet sich, ob Du nur informierst – oder wirklich führst.

In einem Pitchtraining arbeiten wir daran, diesen Moment bewusst zu gestalten. Wie atmest Du, wenn Spannung entsteht? Wie hältst Du Blickkontakt, wenn Du unsicher wirst? Und wie strukturierst Du komplexe Themen so, dass sie in Erinnerung bleiben?

Ein klarer Auftritt verändert nicht nur, wie andere Dich wahrnehmen – er verändert auch, wie Du selbst auftrittst.

Pitchtraining für Führungskräfte: Überzeugen mit Haltung, nicht mit Lautstärke

Dein Pitch überzeugt durch ...?Führungskräfte haben oft gelernt, durch Kompetenz zu führen. Doch in Momenten, in denen Überzeugung gefragt ist, trägt Kompetenz allein nicht. Haltung ist das, was bleibt, wenn die Stimme zittert oder die Zahlen nicht glänzen.

In meinen Coachings beobachte ich immer wieder: Die stärksten Pitches sind nicht perfekt. Sie sind glaubwürdig. Eine Führungskraft, die sagt „Ich weiß es gerade nicht, aber ich finde es heraus“, wirkt oft souveräner als jemand, der alles zu wissen scheint.

Im Pitchtraining für Führungskräfte geht es um diese feinen Unterschiede. Um den Mut, auch in Unsicherheit präsent zu bleiben. Um den Ton, der Vertrauen schafft. Und um das Bewusstsein, dass jedes Wort Wirkung hat – vor allem, wenn Du in einer Rolle mit Verantwortung sprichst.

Wenn Du als Führungskraft regelmäßig präsentierst, ist Dein Auftritt mehr als Kommunikation – er ist Kultur.

Präsentieren – Wie geht das?

Mikrofon

Wie gestalte ich eine Präsentation? Wie kann ich mich optimal auf eine Präsentation vorbereiten? Wie komme ich souverän rüber?

Eine ansprechende und überzeugende Präsentation zu gestalten ist kein Hexenwerk. Jeder kann es lernen. Betrachten Sie die einzelnen „Teildisziplinen“ des Präsentierens, merken Sie schnell, in welchem Bereich Sie schon richtig versiert sind und wo Sie Ihr Potenzial noch besser nutzen können. In diesem Artikel haben wir einige Einblicke in die Thematik für Sie zusammengestellt.

Wie baut man eine Präsentation auf?

Der Aufbau Ihrer Präsentation hängt sehr davon ab, für wen und mit welchem Ziel Sie präsentieren. Wenn Sie Ihr Geschäftsmodell in der Bank vorstellen, haben Sie ein anderes Ziel und auch ein anderes Publikum als bei der Präsentation eines neuen Projektes vor Ihren Mitarbeitern.

Als Hilfe beantworten Sie für sich ein paar Fragen:

  • Adressat: Für wen präsentieren Sie?
  • Ziel: Was soll Ihr Adressat mitnehmen? Soll er informiert, überzeugt oder begeistert werden?
  • Ihr stärkstes Argument: Welcher inhaltliche Aspekt ist für Ihr Ziel am besten geeignet?

Jetzt können Sie entscheiden, ob Sie direkt mit einem „Knall“, also Ihrem stärksten Argument starteen oder ob Sie zunächst Spannung aufbauen und dann ein effektvolles Finale einsetzen. Versetzen Sie sich dabei immer in Ihre Hörer hinein. Was spricht sie an? Was sind die aus ihrer Sicht wichtigen Punkte?

Der Raum – Er zeigt, wer Sie sind

Der Raum spricht für Sie. Wie Sie sich im Raum bewegen und wie Sie ihn nutzen, sagt viel über Sie aus. Wollen Sie einen souveränen Eindruck hinterlassen, setzen Sie den Gastgebertrick ein: Wir sind (fast) alle so erzogen, dass wir uns als Gast gut benehmen und versuchen, die Regeln des Gastgebers zu verstehen und uns danach zu richten. Begrüßen Sie Ihre Zuhörer, fragen Sie sie nach ihrem Befinden, bieten Sie ihnen einen Platz und etwas zu Trinken an.

Nehmen Sie ruhig viel von dem Raum ein, der Ihnen zur Verfügung steht. Bewegen Sie sich vom Pult zum Whiteboard und zurück. Machen einen Schritt auf Ihre Hörer zu, wenn Sie mit ihnen sprechen.

Wie setzen Sie Sprache und Körpersprache bewusst ein?

Jetzt geht es los. Um Ihre Präsentation zu halten, sind Sie jetzt auf Stimme und Sprache angewiesen. Ihre Stimme funktioniert mit Hilfe Deiner Muskulatur und die können Sie aufwärmen. Zungenbrecher sind zum Beispiel ein hervorragendes Mittel. Auch das laute Mitsingen im Auto auf dem Weg zur Präsentation stärkt die Stimmbänder. Außerdem löst es Spannungen und macht locker.

Und dann gibt es einen unschlagbaren Trick: Nehmen Sie Ihre Präsentation auf und hören sie einige Male an. Das ist am Anfang ein bisschen Überwindung, aber der Effekt ist enorm. Zum einen können Sie dadurch auch frei leichter formulieren. Zum anderen merken Sie schnell, wenn zum Beispiel Ihre Sätze für gesprochene Sprache einfach zu lang sind.

Welche Medien in Ihrer Präsentation?

Das Abwechseln der Medien, die Sie benutzen, verhindert Monotonie. Setzen Sie also ruhig Bilder ein, Videos oder was sonst zu Ihrer Message passt. Auch der Wechsel von Vortrag und interaktiven Teilen hält die Aufmerksamkeit Ihres Publikums wach. Arbeiten Sie mit rhetorischen Fragen – Sie sorgen dafür, dass ein Hörer, eine Hörerin das Gehörte direkt auf sich selbst bezieht.

Was machen Sie bei Lampenfieber?

Sie sind aufgeregt bevor Sie vor Ihr Publikum treten? Keine Sorge, das geht nahezu allen so. Aber Sie können lernen damit umzugehen. Als Erst-Hilfe-Maßnahme versuchen Sie einmal, Ihr Lampenfieber genau zu beschreiben: Wann tritt es auf? Wie fühlt es sich an? Welche Symptome zeigt Ihr Körper? Und ganz wichtig: Wann treten diese Symptome sonst auf? Je genauer Ihre Analyse ist, desto besser.

Als nächstes können Sie mit dem Training beginnen. Wie Sie hierbei vorgehen, besprechen Sie am besten mit einem Coach. Denn Lampenfieber ist etwas sehr Individuelles. Obwohl es fast jeder kennt, sind Ursache und Merkmale doch von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich. Mit den richtigen Tipps können Sie große Verbesserungen erreichen.

Viel Erfolg bei Ihrer nächsten Präsentation!

 

Schreiben Sie uns gern, zu welchem Teil des Präsentierens Sie sich mehr Infos wünschen.