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Lesen Sie über Pitching, Strategie, Führung und Gründung.

Pitchtraining Tübingen: Storytelling für technische Führungskräfte

Kannst Du auch mit Fakten überzeugen?Tübingen ist geprägt von Forschung, Präzision und Denken in Modellen. Das spürt man auch in Präsentationen: brillant inhaltlich, aber oft zu komplex für ein nicht-technisches Publikum. Genau hier hilft Storytelling.

Ein gutes Storytelling im technischen Kontext bedeutet nicht, Fakten zu vereinfachen – sondern sie erlebbar zu machen. Ein klarer Spannungsbogen, ein Bezug zu realen Entscheidungen, eine Sprache, die Bilder weckt. Du kannst denselben Algorithmus erklären – oder erzählen, warum er das Leben von Menschen erleichtert.

Im Pitchtraining in Tübingen arbeiten wir oft mit diesen Übergängen: vom Detail zur Bedeutung, von der Information zur Intention. Es ist faszinierend zu sehen, wie schnell technische Themen an Tiefe gewinnen, wenn sie mit einem menschlichen Bezug erzählt werden.

Wenn Du Führungskraft in einem wissenschaftlich oder technisch geprägten Umfeld bist, lohnt es sich, Deinen Pitch einmal nicht als Bericht, sondern als Geschichte zu betrachten. Jede starke Innovation beginnt mit einer, die erzählt werden wollte.

How-to: Aktives Zuhören in Gesprächen und Präsentationen

Aktives Zuhören

Aktives Zuhören ist eine der wichtigsten Fähigkeiten für erfolgreiche Kommunikation – sowohl in Präsentationen als auch in Gesprächen. In diesem Beitrag erkläre ich, warum aktives Zuhören so wichtig ist und wie du es in deinem beruflichen Kontext gezielt einsetzen kannst.

1. Präsenz zeigen

Aktives Zuhören beginnt mit Aufmerksamkeit. Stelle sicher, dass du deinem Gesprächspartner voll und ganz zuhörst. Schalte Ablenkungen aus und wende dich deinem Gesprächspartner zu. Dies zeigt Respekt und Interesse an dem, was der andere zu sagen hat.

2. Bestätigen und nachfragen

Zeige, dass du verstanden hast, indem du kurze Bestätigungen wie „Ja“, „Verstehe“ oder „Das ist interessant“ einbaust. Wenn etwas unklar ist, stelle gezielte Nachfragen, um sicherzustellen, dass du alle Informationen richtig aufgenommen hast.

3. Nonverbale Signale senden

Verwende Körpersprache wie Nicken oder Blickkontakt, um zu zeigen, dass du aktiv zuhörst und dich auf das Gespräch konzentrierst. Dein Gesprächspartner fühlt sich dadurch wahrgenommen und respektiert.

4. Zusammenfassen und paraphrasieren

Fasse regelmäßig das Gesagte in eigenen Worten zusammen. So stellst du sicher, dass du alles richtig verstanden hast und signalisierst deinem Gesprächspartner, dass seine Meinung gehört wird.

5. Geduldig sein

Aktives Zuhören bedeutet auch, dem anderen Zeit zu geben, seine Gedanken zu äußern. Unterbreche nicht und lass Raum für den anderen, um sich auszudrücken.

Pitchtraining Stuttgart: Überzeuge auf jeder Bühne

Stuttgart ist eine Stadt, in der viele große Ideen entstehen – aber oft zu leise erzählt werden. Zwischen Ingenieurskunst, Strategie und Management trifft man auf Menschen, die inhaltlich stark sind, aber ihre Botschaft selten emotional aufladen. Genau hier setzt professionelles Pitchtraining an.

Es geht nicht um mehr Show. Es geht um das, was überzeugt, wenn die Bühne sachlich bleibt: Struktur, Haltung, Stimme. Wenn Du in Stuttgart führst, präsentierst oder vor Gremien sprichst, kennst Du diese Momente, in denen alles auf einen Satz hinausläuft. Dann entscheidet sich, ob Du nur informierst – oder wirklich führst.

In einem Pitchtraining arbeiten wir daran, diesen Moment bewusst zu gestalten. Wie atmest Du, wenn Spannung entsteht? Wie hältst Du Blickkontakt, wenn Du unsicher wirst? Und wie strukturierst Du komplexe Themen so, dass sie in Erinnerung bleiben?

Ein klarer Auftritt verändert nicht nur, wie andere Dich wahrnehmen – er verändert auch, wie Du selbst auftrittst.

Pitchtraining für Führungskräfte: Überzeugen mit Haltung, nicht mit Lautstärke

Dein Pitch überzeugt durch ...?Führungskräfte haben oft gelernt, durch Kompetenz zu führen. Doch in Momenten, in denen Überzeugung gefragt ist, trägt Kompetenz allein nicht. Haltung ist das, was bleibt, wenn die Stimme zittert oder die Zahlen nicht glänzen.

In meinen Coachings beobachte ich immer wieder: Die stärksten Pitches sind nicht perfekt. Sie sind glaubwürdig. Eine Führungskraft, die sagt „Ich weiß es gerade nicht, aber ich finde es heraus“, wirkt oft souveräner als jemand, der alles zu wissen scheint.

Im Pitchtraining für Führungskräfte geht es um diese feinen Unterschiede. Um den Mut, auch in Unsicherheit präsent zu bleiben. Um den Ton, der Vertrauen schafft. Und um das Bewusstsein, dass jedes Wort Wirkung hat – vor allem, wenn Du in einer Rolle mit Verantwortung sprichst.

Wenn Du als Führungskraft regelmäßig präsentierst, ist Dein Auftritt mehr als Kommunikation – er ist Kultur.

Die Zukunft des Führens: Wie souveränes Auftreten in der digitalen Welt wichtig bleibt

Souveränes Führen in digitaler Welt

In einer zunehmend digitalen Arbeitswelt ist das souveräne Auftreten von Führungskräften wichtiger denn je. Die Kommunikation hat sich nicht nur von persönlichen Gesprächen zu Videokonferenzen und E-Mails verlagert, sondern auch die Art und Weise, wie wir unsere Führungskompetenzen unter Beweis stellen, hat sich verändert.

1. Digitale Führungskommunikation

Souveränes Auftreten bedeutet nicht nur Präsenz im physischen Raum, sondern auch im virtuellen Raum. Virtuelle Meetings erfordern eine präzise Kommunikation. In Video-Calls ist die Körpersprache und die Art, wie du deine Gedanken klar und effizient vermittelst, entscheidend. Führungskräfte müssen sicherstellen, dass ihre Botschaften klar und überzeugend über den Bildschirm hinweg ankommen.

2. Die Bedeutung von Sichtbarkeit

In der digitalen Welt ist es noch wichtiger, sichtbar zu sein. Virtuelle Teams benötigen klare Richtlinien und Erreichbarkeit. Souveränes Auftreten zeigt sich hier in der Verfügbarkeit und einer positiven Kommunikation, die Teammitglieder motiviert, auch aus der Ferne zu glänzen.

3. Vertrauen und Authentizität aufbauen

Auch in der digitalen Führung bleibt Vertrauen das Fundament. Authentizität und transparente Kommunikation sind die Schlüssel, um das Vertrauen der Mitarbeitenden in virtuellen Umgebungen zu gewinnen und zu erhalten.

4. Flexibilität und Anpassungsfähigkeit

Die digitalen Arbeitsumgebungen entwickeln sich ständig weiter, daher ist es wichtig, dass Führungskräfte flexibel bleiben und schnell auf Veränderungen reagieren können. Dies erfordert ein hohes Maß an Anpassungsfähigkeit und Kommunikationsstärke.

5. Tools und Technologien

Mit der Einführung neuer Technologien wie virtuellen Besprechungsräumen, Team-Kollaborations-Tools und Digital-Whiteboards müssen Führungskräfte sicherstellen, dass sie diese effektiv einsetzen, um die Kommunikation zu verbessern und eine klare Führungskommunikation aufrechtzuerhalten.

Interdisziplinäre Gründerteams haben die Nase vorn

Vier unterschiedliche Menschen an einem Tisch

http://Quelle: Bertelsmann Stiftung & Fraunhofer ISI – Innovative Start-ups in der Initialphase fördern (2024)

Wie setzt sich ein erfolgreiches Gründerteam zusammen? Die Studie der Bertelsmann Stiftung und des Fraunhofer ISI zeigt: Teams mit unterschiedlichen fachlichen Hintergründen sind klar im Vorteil.

Startups, deren Gründer:innen verschiedene Disziplinen – etwa Technik, Vertrieb, Recht oder Marketing – abdecken, bringen eine höhere Innovationskraft und Problemlösungsfähigkeit mit. Zudem steigt die Wahrscheinlichkeit, Investoren oder Partner zu überzeugen, wenn das Team breit aufgestellt ist.

Auch wichtig laut Studie: Frühzeitige externe Unterstützung in der Initialphase, etwa durch Mentoring, Inkubatorprogramme oder spezifische Trainings, steigert signifikant die Überlebenschancen eines Startups.

Wenn Du einen Co-Founder suchst, frage Dich deshalb nicht nur: „Mag ich die Person?“ sondern auch: „Erweitert sie mein Know-how? Bringt sie neue Perspektiven ein?“ – Vielfalt ist hier kein Risiko, sondern eine echte Stärke.

feedbackkultur im team: so schaffst du eine offene kommunikation 🏗️🔄

Feedback

die situation: dein team gibt kaum feedback

du möchtest eine offene feedbackkultur etablieren, aber bisher traut sich niemand, ehrliches feedback zu geben.

was probierst du aus?

1️⃣ regelmäßige feedback-runden: du etablierst einen monatlichen „feedback-friday“.
2️⃣ peer-feedback: teammitglieder geben sich untereinander anonymes feedback.
3️⃣ offene frage-runden: du bittest aktiv um feedback und machst es vor.
4️⃣ keine veränderung: du wartest darauf, dass sich die kultur von selbst entwickelt.

👉 welche strategie wählst du – und warum?

anwendertipps für eine bessere feedbackkultur

✅ als führungskraft mit gutem beispiel vorangehen
✅ feedback zu etwas normalem machen, nicht nur in kritischen situationen
✅ psychologische sicherheit im team fördern

How-to: Stimmführung bei Präsentationen optimieren

Sichere Stimme bei Präsentation

Die Stimmführung ist ein zentrales Element einer überzeugenden Präsentation. Deine Stimme kann dir helfen, Autoritätauszustrahlen, Emotionen zu transportieren und deine Botschaft klar zu vermitteln. Hier zeige ich dir, wie du deine Stimmführung gezielt verbessern kannst.

1. Atmung kontrollieren

Die Atmung ist entscheidend für eine starke Stimme. Versuche, tief in den Bauch zu atmen, anstatt in die Brust. Dies gibt dir mehr Luft, eine klare Stimme und hilft, Nervosität zu kontrollieren. Eine tiefe, ruhige Atmung sorgt für mehr Selbstsicherheit und lässt deine Stimme stabiler klingen.

2. Sprechtempo anpassen

Achte darauf, dass du weder zu schnell noch zu langsam sprichst. Ein zu hohes Sprechtempo kann dazu führen, dass du hastig wirkst, während zu langsames Sprechen möglicherweise Langeweile vermittelt. Finde dein optimales Tempo, bei dem du ruhig und kontrolliert sprichst.

3. Betonung einsetzen

Vermeide monotones Sprechen. Betone Schlüsselwörter oder Sätze, um deine Zuhörer zu fesseln. Das gezielte Hervorheben von Wörtern hilft, deine Botschaft klarer und eindrucksvoller zu machen.

4. Pausen machen

Pausen sind oft ebenso kraftvoll wie gesprochene Worte. Sie geben dir die Gelegenheit, deine Gedanken zu ordnen, und erlauben deinem Publikum, das Gehörte zu verarbeiten. Setze bewusst Pausen an den richtigen Stellen ein, um Spannung aufzubauen oder eine Aussage wirken zu lassen.

5. Stimme variieren

Verändere den Tonfall, um Monotonie zu vermeiden. Eine kräftige Stimme im unteren Bereich lässt dich authentischund selbstsicher wirken, während eine höhere Stimme Interesse und Spannung erzeugen kann.

Konflikte im Startup? Perfekt! Wenn Ihr richtig damit umgeht.

Gründerin und Gründer kämpfen mit Boxhandschuhen

Konflikte gehören in jedem Startup zum Alltag – und das ist auch gut so.
Wo Visionen auf Umsetzung treffen, wo kreative Köpfe unter Druck arbeiten, da knallt es früher oder später.

Die entscheidende Frage lautet nicht: „Wie verhindern wir Konflikte?“, sondern:
„Wie machen wir aus Konflikten Wachstumstreiber statt Teamkiller?“

Hier findest Du die wichtigsten Ansätze, um aus Reibung echte Energie zu machen.


🚀 Drei goldene Regeln für den Umgang mit Konflikten

✅ 1. Klare Kommunikation statt stiller Frust

Unausgesprochener Ärger ist wie ein offener Tab in Deinem Browser – er zieht Energie und Du merkst es nicht sofort.

Deshalb: Sprecht Probleme an, solange sie noch klein sind.

  • Führt regelmäßige Feedbackgespräche ein (z.B. wöchentliche Check-ins oder Retrospektiven).

  • Erlaubt eine offene Kultur, in der Kritik nicht als Angriff, sondern als Chance verstanden wird.

Merke: Probleme verschwinden nicht durch Schweigen – sie wachsen.


✅ 2. Konflikte als Chance sehen

Unterschiedliche Meinungen sind nicht das Problem – sie sind die Lösung!
Solange sie konstruktiv genutzt werden, bringen sie neue Ideen, bessere Entscheidungen und nachhaltigeres Wachstum.

Mein Tipp:

  • Definiert klare Entscheidungsmechanismen im Team: Wer entscheidet was?

  • Setzt auf Konsens, wo möglich, aber klärt auch: Wer trifft die finale Entscheidung bei Uneinigkeit?

👉 Ohne Konfliktkultur wird aus jedem Streit ein Machtkampf. Mit Konfliktkultur wird aus jedem Streit eine bessere Lösung.


✅ 3. Mediation statt Machtkampf

Manchmal hilft alles Reden nichts: Fronten verhärten sich.
Dann kann eine externe Person – Mentor:in, Business Coach oder Mediator:in – helfen, die Knoten zu lösen.

Mediation ist kein Zeichen von Schwäche.
Im Gegenteil: Es zeigt die Reife eines Teams, zu erkennen, wann professionelle Hilfe den Weg freimacht.


💡 Praxistipp: Legt von Anfang an eine Konfliktstrategie fest!

Fragt Euch:

  • Was tun wir, wenn es Meinungsverschiedenheiten gibt?

  • Wer vermittelt?

  • Wie dokumentieren wir Vereinbarungen?

Je klarer diese Regeln sind, desto weniger eskaliert ein Konflikt – und desto schneller seid Ihr wieder auf Kurs.


🚀 Fazit: Streit gehört zum Spiel. Aber Wachstum ist optional.

Gute Gründerteams haben keine Angst vor Konflikten.
Sie nutzen sie als Werkzeug, um sich weiterzuentwickeln.

👉 Gründet gemeinsam.
👉 Redet offen.
👉 Streitet klug – und wachst daran!

Pitchtraining Südwest: Präsenz. Wirkung. Haltung.

Was ein gutes Pitchtraining wirklich ausmacht

Manchmal reicht ein einziger Satz, um einen Raum zu verändern. Nicht, weil er laut ist – sondern weil er sitzt. Weil jemand weiß, wofür er steht. Ein gutes Pitchtraining zielt genau darauf ab: auf die Verbindung zwischen Inhalt, Haltung und Wirkung.

Viele denken bei einem Pitch zuerst an Zahlen, Slides und Argumente. Doch überzeugend wird ein Pitch erst dann, wenn er Dich als Person trägt – mit einer Klarheit, die sich nicht in Folien, sondern in Deiner Präsenz zeigt. Wenn Du atmest, statt zu performen. Wenn Du spürst, wann eine Pause mehr sagt als drei Argumente.

Ein gutes Training beginnt also nicht beim Text, sondern bei Dir. Es geht um das Bewusstsein, welche Wirkung Du schon hast – und welche Du entfalten willst. Manchmal bedeutet das: weniger machen, präziser sprechen, innerlich sortierter werden. Dann wird auch Deine Botschaft klarer.

Wenn Du herausfinden willst, wo genau Deine Wirkung entsteht – und wo sie vielleicht verloren geht –, lohnt es sich, Deinen Pitch nicht nur zu üben, sondern zu verstehen.