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Präsentieren – Wie geht das?

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Wie gestalte ich eine Präsentation? Wie kann ich mich optimal auf eine Präsentation vorbereiten? Wie komme ich souverän rüber?

Eine ansprechende und überzeugende Präsentation zu gestalten ist kein Hexenwerk. Jeder kann es lernen. Betrachten Sie die einzelnen „Teildisziplinen“ des Präsentierens, merken Sie schnell, in welchem Bereich Sie schon richtig versiert sind und wo Sie Ihr Potenzial noch besser nutzen können. In diesem Artikel haben wir einige Einblicke in die Thematik für Sie zusammengestellt.

Wie baut man eine Präsentation auf?

Der Aufbau Ihrer Präsentation hängt sehr davon ab, für wen und mit welchem Ziel Sie präsentieren. Wenn Sie Ihr Geschäftsmodell in der Bank vorstellen, haben Sie ein anderes Ziel und auch ein anderes Publikum als bei der Präsentation eines neuen Projektes vor Ihren Mitarbeitern.

Als Hilfe beantworten Sie für sich ein paar Fragen:

  • Adressat: Für wen präsentieren Sie?
  • Ziel: Was soll Ihr Adressat mitnehmen? Soll er informiert, überzeugt oder begeistert werden?
  • Ihr stärkstes Argument: Welcher inhaltliche Aspekt ist für Ihr Ziel am besten geeignet?

Jetzt können Sie entscheiden, ob Sie direkt mit einem „Knall“, also Ihrem stärksten Argument starteen oder ob Sie zunächst Spannung aufbauen und dann ein effektvolles Finale einsetzen. Versetzen Sie sich dabei immer in Ihre Hörer hinein. Was spricht sie an? Was sind die aus ihrer Sicht wichtigen Punkte?

Der Raum – Er zeigt, wer Sie sind

Der Raum spricht für Sie. Wie Sie sich im Raum bewegen und wie Sie ihn nutzen, sagt viel über Sie aus. Wollen Sie einen souveränen Eindruck hinterlassen, setzen Sie den Gastgebertrick ein: Wir sind (fast) alle so erzogen, dass wir uns als Gast gut benehmen und versuchen, die Regeln des Gastgebers zu verstehen und uns danach zu richten. Begrüßen Sie Ihre Zuhörer, fragen Sie sie nach ihrem Befinden, bieten Sie ihnen einen Platz und etwas zu Trinken an.

Nehmen Sie ruhig viel von dem Raum ein, der Ihnen zur Verfügung steht. Bewegen Sie sich vom Pult zum Whiteboard und zurück. Machen einen Schritt auf Ihre Hörer zu, wenn Sie mit ihnen sprechen.

Wie setzen Sie Sprache und Körpersprache bewusst ein?

Jetzt geht es los. Um Ihre Präsentation zu halten, sind Sie jetzt auf Stimme und Sprache angewiesen. Ihre Stimme funktioniert mit Hilfe Deiner Muskulatur und die können Sie aufwärmen. Zungenbrecher sind zum Beispiel ein hervorragendes Mittel. Auch das laute Mitsingen im Auto auf dem Weg zur Präsentation stärkt die Stimmbänder. Außerdem löst es Spannungen und macht locker.

Und dann gibt es einen unschlagbaren Trick: Nehmen Sie Ihre Präsentation auf und hören sie einige Male an. Das ist am Anfang ein bisschen Überwindung, aber der Effekt ist enorm. Zum einen können Sie dadurch auch frei leichter formulieren. Zum anderen merken Sie schnell, wenn zum Beispiel Ihre Sätze für gesprochene Sprache einfach zu lang sind.

Welche Medien in Ihrer Präsentation?

Das Abwechseln der Medien, die Sie benutzen, verhindert Monotonie. Setzen Sie also ruhig Bilder ein, Videos oder was sonst zu Ihrer Message passt. Auch der Wechsel von Vortrag und interaktiven Teilen hält die Aufmerksamkeit Ihres Publikums wach. Arbeiten Sie mit rhetorischen Fragen – Sie sorgen dafür, dass ein Hörer, eine Hörerin das Gehörte direkt auf sich selbst bezieht.

Was machen Sie bei Lampenfieber?

Sie sind aufgeregt bevor Sie vor Ihr Publikum treten? Keine Sorge, das geht nahezu allen so. Aber Sie können lernen damit umzugehen. Als Erst-Hilfe-Maßnahme versuchen Sie einmal, Ihr Lampenfieber genau zu beschreiben: Wann tritt es auf? Wie fühlt es sich an? Welche Symptome zeigt Ihr Körper? Und ganz wichtig: Wann treten diese Symptome sonst auf? Je genauer Ihre Analyse ist, desto besser.

Als nächstes können Sie mit dem Training beginnen. Wie Sie hierbei vorgehen, besprechen Sie am besten mit einem Coach. Denn Lampenfieber ist etwas sehr Individuelles. Obwohl es fast jeder kennt, sind Ursache und Merkmale doch von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich. Mit den richtigen Tipps können Sie große Verbesserungen erreichen.

Viel Erfolg bei Ihrer nächsten Präsentation!

 

Schreiben Sie uns gern, zu welchem Teil des Präsentierens Sie sich mehr Infos wünschen.

Wortwolke zum Unternehmenspitch, Vorbereitungscheckliste

Unternehmens-Pitch – die perfekte Vorbereitung für den Pitch

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Unternehmens-Pitch – die perfekte Vorbereitung für den Pitch

Vorbereitung ist mehr als die halbe Miete, vor allem, wenn man nicht gewohnt ist, vor Menschen zu sprechen und sich von Lampenfieber aus der Ruhe bringen lässt. Die gute Nachricht ist: den perfekten Pitch kann man vorbereiten und man kann ihn trainieren. In diesem Artikel gehen wir zunächst auf die perfekte Vorbereitung ein, damit Sie auf alles gefasst sind – sogar auf die Dinge, auf die Sie nicht gefasst sind.

Also los geht’s – hier kommt die ultimative Unternehmens-Pitch-Vorbereitungs-Checklist 🙂

Wortwolke zum Unternehmenspitch, Vorbereitungscheckliste

Pitch – Ihre Hauptbotschaft

Zuallererst müssen Sie sich im Klaren darüber sein, welche Hauptbotschaft Sie im Pitch vermitteln wollen.

  • Was ist Ihr Kommunikationsziel?
  • Was soll Ihre Hörerschaft mitnehmen?
  • Wozu fordern Sie sie auf?
  • Formulieren Sie einen klaren Call-To-Action

Erst, wenn Sie diese Fragen für sich oder im Team einheitlich beantworten, können Sie mit den weiteren Überlegungen fortfahren.

Ohne Ziel, keine Richtung oder anders: Mit Ziel – volle Fahrt voraus!

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Wen will ich mit meinem Pitch überzeugen?

Wie genau wissen Sie, wen Sie überzeugen müssen? Wieviel wissen Sie über ihr Gegenüber, Ihre Zuhörer? Wer trifft die Entscheidungen?

Wissen Sie nicht? Dann nichts wie ans Telefon.

  • Versuchen Sie herauszufinden, wer Ihnen gegenüber sitzt?
  • Was ist der Person, in der jeweiligen Rolle, dem Unternehmen wichtig?
  • Kennen Sie alle Namen? Nein? Dann finden Sie sie heraus.

Je mehr Sie über Ihre Audienz wissen, desto eher können Sie auf Ihre Gegenüber eingehen.

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Wie kann ich im Pitch überzeugen?

Ob begnadete Rednerin oder vom Lampenfieber-geplagter Bühnenvermeider – beim Pitching kann es um alles gehen und Sie müssen eine glaubhafte und nahbare Performance abliefern.

Dem einen fällt es leichter, dem anderen schwerer. Machen Sie sich bewusst, wo Ihre stärken sind und üben Sie ihren Pitch.

Tipp vom Profi: üben Sie vor allem Anfangs- und Schlusssatz. Der darf ruhig immer der selbe sein.

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Wie baue ich eine Storyline für meinen Pitch?

Viele beginnen Ihren Pitch mit Floskeln wie: “Geht es Ihnen auch so?” “Kennen wir das nicht alle…?” Daraufhin folge eine Problembeschreibung, welche Kund:innen dieses Problem haben und wie Sie es mit Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung lösen.

Kann man machen. Muss man aber nicht.

Die große Welt der Dramaturgie steht uns offen, um eine einmalige, authentische Geschichte zu erzählen – eine, die zu Ihnen passt mit einer Botschaft, die glaubhaft, emotional und wiederholbar ist.

Also, überlegen Sie sich, wie Sie Spannung aufbauen, ohne abzuschweifen.

Und: kommen Sie zum Punkt!

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Welche Zahlen, Daten und Fakten gehören in den Pitch?

Im Unternehmens-Pitch beweisen Sie, dass Sie ihre Unternehmung, Ihre Ziele und Ihre Zahlen in- und auswendig kennen. Kennen Sie sie? Nein? Dann ran an den Businessplan, an die Finanzen, an Ihre Kennzahlen.

  • Easy: Wann haben Sie gegründet? Wie viel Kapital haben Sie zur Verfügung?
  • Wie sind Ihre Umsatzprognosen?
  • Wie viele zahlende Kund:innen haben Sie bereits akquiriert?
  • Wer sind ihre Wettbewerber:innen?
  • Wie groß ist Ihr Marktpotential

und so weiter und sofort.

Können Sie sich Ihre Zahlen schlecht merken? Dann bauen Sie sich Eselsbrücken. Im Pitch merkt man Ihnen an, wenn Sie unsicher sind, was Ihre Zahlen angeht. Also üben, merken, auswendig lernen!

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Welche Graphiken unterstützen meinen Pitch?

Nachdem Sie nun wissen, welche Zahlen, Daten und Fakten Sie im Pitch nennen, erstellen und suchen Sie Graphiken, die die Zahlen und Verhältnisse optimal vermitteln. Tabellen sind wirklich nur halb schön wie ein wundervolles Kuchendiagramm.

Achtung: Bitte achten Sie darauf, dass alles lesbar ist (auf Schriftgröße achten) und erklärbar sein (Legende und Beschriftungen).

Tipp vom Profi: Excel macht wirklich wundervolle Graphiken aus Ihren Zahlen und Fakten mit wenigen Mausklicks. Für alle, die Profi-Programme verwenden: hochauflösende Graphiken sind immer nett anzusehen. Hier auf einheitliche Schriftgrößen und Schriftarten achten.

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Welche Medien nutze ich für den Pitch?

Gute und sehr individuelle Frage. Die Medienfrage kommt oft auf das Setting, aber auch auf Ihr Produkt an.

Sie stellen eine Software her, deren Markenversprechen ist: “Erstellen Sie Lernvideos in einer Minute” – warum sollten sie dann nicht auch live in 60 Sekunden zeigen, wie man mit Ihrer Software ein Lern-Video erstellt?

Jenseits von PowerPoint und Prezi Präsentationen gibt es noch die haptische, analoge Welt – wie Flipcharts, Whieboards, Handouts oder ihr Produkt, das sie bei einer Live-Performance zeigen und ihrer Audienz in die Hände geben können.

Sie sehen, die Auswahl der Medien kommt ganz darauf an, was Sie vermitteln möchten.

Der Klassiker ist sicherlich das gute, alte Pitchdeck in Powerpoint. dazu gibt es einen eigenen Abschnitt.

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Pitchdeck in PowerPoint

Der Klassiker – PowerPoint Folien mit den wichtigsten Kennzahlen und Fakten. Ich werde nicht müde zu sagen, worauf es bei Folien ankommt:

  • wenige, aber wichtige, wesentliche Fakten (Bullets, kein Blocksatz)
  • Bitte, bitte, bitte – seien Sie sparsam mit Animationen – keine laufenden Ameisen im Bild, es sei denn natürlich, Sie verkaufen ein Produkt zum Thema Ameisen
  • Bildsprache ist wichtig – nutzen Sie passende Bilder, gerne auch großflächig, die sollten allerdings zur Botschaft passen.
  • Pi-Mal-Daumen Maß: Pro Folie rechnet man im Schnitt 2 Minuten Präsentationszeit, für Bilder und Graphiken mehr. Also Obacht, für einen 5 Minuten Pitch empfehle ich maximal 3 Slides! MAXIMAL!
  • Struktur ist alles: damit Sie und ihre Hörer immer wissen, wo sie dran sind, lohnt eine gute Struktur im Slidedeck.

Ach ja.. Laserpointer dabei? Dann gönnen Sie sich und Ihren Zuhörer:innen eine neue Batterie.

Auch das Windows Update sollte nicht während der Präsentation losgehen – Updates kann man für die Zeit des Pitchs in den Windows-Einstellungen ausschalten. Ach und..Ladekabel einpacken. Zur Sicherheit die Präsi auf einen USB Stick packen und mitnehmen, falls alle Stricke reißen.

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Q&A Session nach dem Pitch?

Ich kann mich noch sehr gut an meine erste Präsentation erinnern. Alles lief glatt, meine Anfangsnervosität hatte ich schnell überwunden und war im Flow der Präsentation. Bis zu meinem letzten Satz: “Und nun freue ich mich auf Ihre Fragen!”

Da wurde mir bewusst: oh mein Gott! Jetzt stellen die Leute ja Fragen!

So ist es. Und auf auf die Q&A Session kann man sich vorbereiten. Dazu kann ich nur raten!

  • Welche Fragen erwarten Sie?
  • Welche Fragen erwarten Sie vor allem von Ihren Hörer:innen? (bei der Bank dürfen Sie Fragen zu ihren Finanzen erwarten)

Allerdings ist der wichtigere Teil dieser Vorbereitung Reflektionsarbeit:

  • Wie reagieren Sie auf kritische Fragen?
  • Wie gehen Sie mit Tiefschlägen um? (Sexismus ist keine Seltenheit)
  • Wie schlagfertig sind Sie?
  • Wie können Sie sich Zeit verschaffen.
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5 Tipps für den Team-Pitch

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5 Tipps für den Team-Pitch

Was gibt es zu beachten?

Über das Pitchen selbst haben wir schon mehrere Texte verfasst. Doch eine spezielle Situation ergibt sich, wenn man im Team pitched.  Kompetenzen und Aufgaben sollten klar aufgeteilt und dargestellt sein. Expertise gut verteilt. Das, was übergeordnet für das Unternehmen gilt, kann man gleichsam auf die Teamperformance übertragen:

  • Übergänge im Pitch wollen eingeübt werden, damit sie natürlich wirken
  • Redeanteile sollten wohl überlegt und ausgewogen sein
  • Bei der Q&A Session sollte der/diejenige mit der meisten Expertise antworten. Kein Kompetenzgerangel und Streit, wer am besten antwortet.

Gemeinsam Präsentieren – wie geht das?

Während der neu-ernannte CTO engagiert den geneigten Hörer in die Tiefen der Microservice Struktur einführt, rollt der CFO seine Augen und die CEO gähnt im Hintergrund. Tolle Performance?  Nein, eher nicht.

Sie treten im Team – also müssen Sie bei jeder Gelegenheit auch das ausstrahlen: Team, Team, Team.

5 Tipps für den Pitch im Team

  1. Sprechen Sie die Reihenfolge ab, in der Sie sprechen und üben Sie die Übergänge (Übergabe Laserpointer, wer blättert die Folien um etc.)
  2. Klären Sie nochmals die Rollen, wer beantwortet welche Ressort-Fragen
  3. Sprechen Sie ab, welche Fragen sie nicht vor Ort beantworten. Sätze wie: “Wir stimmen uns intern ab und geben Ihnen sobald als möglich unsere Antwort”, verschaffen Ihnen Zeit. Unstimmigkeiten sollten Sie weder vor Kund:innen noch vor Investor:innen diskutieren.
  4. Klären Sie, wer wie Sie mit Störungen umgehen und wer die Störung am besten klärt.
  5. Klären Sie vorher die Situation, dass jemand in der Gruppe etwas sagt, das eventuell nicht stimmt oder das gegen die Meinung eines Gruppenmitglieds geht. Wie werden sie diese Situation im Team lösen?
Glühbirne auf schwarzem Hintergrund, die Funken sprüht

Unternehmens-Pitch – Was ist das

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Unternehmens-Pitch – Was ist das?

Kurz gesagt: Mit Unternehmens-Pitch ist meist die mündliche Präsentation einer Unternehmung gemeint. Im Pitch stellen Sie den Zweck Ihrer Unternehmung, Ihre finanziellen Ambitionen und sich selbst, also das Gründungsteam, vor, und einige weitere Analyseergebnisse, die Sie in Ihrem Businessplan, der schriftlichen Präsentation Ihres Unternehmens, beleuchteten.

Was möchten Sie mit dem Pitch erreichen?

Der Unternehmenspitch ist meist kein Selbstzweck, soll heißen: sie stellen sich ja nicht auf die Straße und erzählen zufällig vorbeilaufenden Passanten von Ihrer Unternehmung. Es kommt dann zum Pitch, wenn Sie jemanden überzeugen möchten, zum Beispiel: Ihnen Geld zu geben (Pitch Investor:innen, in Pre-Seed, Series A, Series B Finanzierungsrunden), oder strategischen Partner:innen, die sie von einer Zusammenarbeitn überzeugen möchten.

Das, was Sie erreichen wollen, ja müssen, bestimmt das Ziel Ihres Pitches und ist damit das Wichtigste überhaupt.

Welche Inhalte gehören in den perfekten Pitch?

Das ist nicht so einfach zu beantworten. Wie oben beschrieben kommt es darauf an, welches Ziel Sie erreichen möchten und wem Sie Ihre Unternehmung vorstellen.

Es gibt sicherlich grundlegende Inhalte, die nie fehlen sollten:

  • Ziel und Zweck: Was ist ihr Unternehmenszweck? Was tun Sie?
  • Produkte und Dienstleistungen: Was verkaufen Sie? Was stellen Sie her?
  • Gründungsteam: Wer hat die Firma gegründet? Welche Kompetenzen und Erfahrungen bringt das Team mit?
  • Geschäftsmodell: Womit verdienen Sie Geld? Wie verdienen Sie Geld?
  • Kund:innensegmente: Wer soll Ihre Produkte beziehen?
  • Zahlen, Daten, Fakten: Wie steht es um Ihre Finanzen?
  • Last but not least: Was ist das Ziel Ihres Pitches? Was brauchen Sie heute, jetzt und hier von den Zuhörenden? Warum pitchen Sie?